Andy C, DJ Zinc, Bassface Sascha, E.Decay, n.phect & diz:play, Bass
Tikal, Septic Inc., The Panacea, DJ Tease, Diaz-Soto, Soulsurfer, MTC Yaw,
Giana Brotherz, Ly.de Buddah, Royce, ...
Ansonten unzählige Techno, House und Hardcore DJs und Live Acts.
Bilder von "Kings of the Jungle @ Nature One"
findet Ihr in der Gallery Review von ToR
Die Jahre zuvor war der Groovalistic Garden Floor auf der Nature One für
die breakige Abteilung auf der Nature One zuständig. Dieses Jahr in 2005
wurde der Garden durch "Kings of the Jungle" ersetzt. Freitag und Samstag
gab es nicht D&B, Breakbeat und Breakz, sondern 100% Drum'n'Bass in your face.
Den Freitag zelebrierten DJ Zinc, E.Decay, Royce, n.phect & diz:play, Dirk
D und Bass Tikal mit vokaler Unterstützung aus London (SP MC, Demus J) und
dem Norden (Soultrain, Temper, Little Monk, Stunnah, Mex-E).
Das ehemalige Raketenlager Pydna bei Kastellaun (nähe Koblenz) ist ein fettes
Festivalgelände mit alten Bunkeranlagen. In den Bunkern und auf den Bunkern,
sowie in Zelten waren die Floors untergebracht: Century Circus, Thunderdome, Red
Bull House, Cocoon. Der größte Floor waren zentral zwischen den Bunkern
gelegen. Das (nicht-) D&B Lineup bot einige Highlights wie Richtie Hawtin,
Paul van Dyk, Timo Maas, Adam Beyer, Kevin Saunders, The Advent live, DJ Hell,
Sven Väth, Der Dritte Raum und ewig mehr DJs und live acts.
Wir waren aber wegen Drum'n'Bass da! Nachdem wir uns am Freitag einen Überblick
verschafft hatten, sind wir auf den Bunker geklettern auf dem der Dnb-Floor untergebracht
war. Steigeisen und Kletterhilfen hat man nicht benötigt, aber die wackeligen
Stufen war nicht einfach zu meistern (vor allem als dunkel war und man 2 Bierchen
getrunken hatte *g*).
Oben angekommen waren wir von der fetten goa-angehauten Deko geflasht. Grell angemalte
und flureszierende "Planeten" und Skulpturen standen und hingen über
dem Arial. Fett! Aus den Boxen kamen liquide Sounds, aufgelegt von Bass Tikal
aus Hannover. Genau das richtige um locker in die Nacht zu starten. DJ Royce schaltete
als nächster DJ einen Gang höher. Am Micro waren MC Temper, MC Soultrain,
MC Stunnah und Mex-E, die sich aber abwechselten. Also kein MC overkill. Headliner
des Abends war DJ Zinc vom Bingo und True Playaz Camp. Das Set hat alles weggeburned.
Top-Mixing as usual! Der Floor war jetzt richtig voll (schätzungsweise 300
Junglists) und am rocken. SP:MC heizte die Meute weiter an. Was auch nötig
war, denn die Temperaturen lagen nachts so um die 15 Grad. *brrrr* n.phct &
diz:play haben wir am Freitag leider verpasst.
Als es hell wurde sind wir dann allmählich wieder zum Campingplatz gewackelt.
Die Chillout-Session dort war lustig und heftig. Irgendwann nachmittags sind wir
dann gut zerstört im eigenen (oder anderen ;)) Zelten wieder aufgewacht.
Aber abends waren wir wieder fit und haben den bekannten Weg zum Festivalgelände
und auf den D&B-Bunker genommen.
Diaz-Soto wurde gerade von Ly.de Buddah abgelöst. MC Demus J der mit Micro
quer über den Dancefloor rhymte haben ich (ausversehen) erstmal angerempelt.
Die Septic Inc. Crew spielte ein solides Set, bevor DJ Soulsurfer mit MC Mex-E
und MC Dragoon mit einem herrliche entspannten liquid Set den ersten Highlight
des Abends setzte. Mann des Abends war für viele Bassface Sascha der ordentlich
die Basswumme auspackte. Tracks you never heard before.
Um 1.30 h trat "The Executioner" Andy C an die Plattenspieler! MC Foxy,
der noch einen Tag zuvor auf dem Urban Art Forms Festival in Österreich auftrat,
heizte die Menge mit seinen "Revolution" Rhymes ein. Das eigentlich
sehr gute Soundsystem wurde von Andy C hart auf die Probe gestellt. Teilweise
war der Sound kräftig verzerrt. Sein Set war gut, wir haben aber schon Besseres
von ihm gehört.
Syncopix hatte es nicht auf die Nature One geschafft. Somit hatte Label-Kollege
MTC Yaw etwas mehr Zeit seine neuesten Scheiben vorzustellen. Die Giana Brotherz
präsentierten danach ein live Set gefolgt von einem kurzen DJ-Set.
Um halb sieben morgens füllte sich der Floor dann wieder zunehmens. Grund
war The Panacea der mit harten Mixing und brutalen Tracks der tobenden Crowd den
Sonnenaufgang versüßte. DJ Tease haben wir nicht mehr gesehen.
Wir sind dann den Berg runtergerollt, haben uns noch kurz das Thunderdome-Zelt
angeschaut in dem gerade Noizefucker spielte und sind dann kopfschüttelnd
zurück auf den Zeltplatz gelaufen.
Fazit: Die erste Kings of the Jungle auf Nature einer Nature One war super gut.
Fette Sets und guter Sound. Etwas New Skool Breakz am frühen Abend wäre
cool gewesen. Einziges Manko, auf das man aber keinen Einfluss hat: Die niederigen
Temperaturen. Nächstes Jahr sind wir wieder am Start!
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