Bilder von der Kings of the Jungle findet Ihr in der
Gallery Review von Sanni
Vor 2 Wochen war ich mit meinen Leuten in Bremen auf der Kings im Pier 2. Das
war ein standesgemäßges Fest, obwohl es auf dem Outdoor Floor gut frisch
war. Jetzt traten wir den langen Weg mit dem Zug nach Neustadt zur Kings of the
Jungle auf dem Hambacher Schloss an. Der Shuttleservice hat gut funktioniert und
uns mit weiteren 50 Freaks hoch zum Schloss gefahren dass man schon aus dem Tal
gut sehen konnte. Dann musste man noch 500 Meter laufen und war am Eingang zum
Schloss und an der Kasse. Dort haben wir auch unsere Rücksäcke abgegeben
die die Nacht über in einer LKW deponiert wurden. Über die dicke Steinstufen
gings zur Floor 2 Open-Air Area, die mit einem großen Zelt überdacht
war. Das Deebuzz System spielt dort gerade.
Die Aussicht von hier oben über die Pfalz und das Rhein-Delta war übrignes
sehr beeindruckend. Aber uns zog es auf den Mainfloor der jetzt schon sehr gut
gefüllt war. Bassface Sacha spielte seine letzten bevor jetzt DJ Krust mit
seinen Sängerinnen auf die Bühne kam und für eine Stunde seinen
Bristol mit den Leuten feierte. Spätestens beim Aphrodites Sets mit dem SAS
Team Shabba und Skibadee war der Mainfloor absolut gefüllt. Aber es sollte
noch voller werden...
Bryan Gee löste Aphro ab und droppte zum Ende seines Setes unglaubliche Platten.
Things you never heard before!
Wir machten dann mal einen Rundgang, checkten den Merchandising-Stand und leisteten
uns ein Wasser für 4,- Euro. Das meiste des Wasser verschütteten wir
allerdings als wir uns über die groben Steintreppen zum Klowagen und dann
zum Oldschool-Floor aufmachten. Dort fing gerade DJane Simoné mit ihrem
Set an, das sie gleich mit Prodigys "Out of Space" begann. Natürlich
gab es einen Rewind, nicht zuletzt weil MC Five-O (wie immer mit seiner Leuchtbrille)
die Meute kräftig anfeuerte.
Der Sound war gut, hätte aber noch viel lauter sein können. Vor allem
auf dem Mainfloor war die Anlage schwach. Die dichtgedränge Masse tat ihr
übrigens und dämpfte den Sound noch mehr.
Mampi Swift spielte ein Murder Set. Manchmal an 3 Turntables, (double-)droppte
er mit MC-Power von GQ, Fatman D und IC3 einige Charge-Tracks und absolute freshe
Tracks. Selbst von MC GQ kam bei manchen Tunes nicht mehr als ein "OHHH SHIIIIT!!!.
Nach dem großen Schwarzen trat jetzt der kleine Weiße hinter die Turntables.
Das sah lustig aus. Fresh spielte seinen typischen Breakbeat Kaos Sound. Gutes
Set mit tightem Mixing des ehemaligen Bad Company Members.
Das Set von John B flashte uns am meisten. Pure-Porno-Electro-Step oder so ähnlich
könnte man es nennen. Die UK-MCs schickte er dann auch gleich mal von der
Bühnt und MC Sinista übernahm die vokale Kontrolle. Shabba, Skibba oder
GQ passen halt doch irgendwie nicht zu John B.
Gegen Ende seines Sets sammelten wir unsere Leute ein und traten den Heimweg an.
Wir genossen noch einam die Aussicht und die aufgehende Sonne und wurden dann
mit dem Bus und noch wahnsinnigeren Leuten runter nach Neustadt gefahren.
Alles in allem eine gelungen Kings of the Jungle, dessen größtes Manko
die wenig druckvolle Anlage und der sehr volle Mainfloor war. Die Location war
top, auch die netten Securites waren cool und alle Artists waren am Start und
boten durch die Bank Qualität. Bis zur nächsten Kings!
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