Jedes Jahr findet im Frühjahr zur Springbreak Zeit die Winter Music Conference
in Miami statt. Die WMC ist eine Mischung aus Messe und Konferenz für Aktivisten
und die Industrie der hauptsächlich elektronischen Musikrichtungen. Drum'n'Bass
ist bei der WMC seit Jahren massiv vertreten. Christian Behrendt war vor Ort und
hat seine Eindrücke hier zusammengefasst. Viel Spaß beim WMC 2005 Miami
Diary ...
Was ist die WMC?
Die Winter Music Conference ist, wie der Name schon sagt eine Conference, die
sich ausschließlich auf die Musikbranche begrenzt. In einem Tagungshotel
werden in versch. Räumen Workshops, Kurse, Diskussionsrunden, Producerforen
etc. angeboten. Dazu gibt es offizielle WMC Events, die den Stauts Quo der elektronischen
Musik aufzeigen sollen (ULTRA FEST, ID MUSIC AWARDS).
Am Pool laufen den ganzen Tag die Turntables, große Namen wie LTJ Bukem,
Gabriel & Dresden, James Zabiela, Pete Tong spielen manchmal dort ihre Sets,
während die Leute im Pool planschen, Cocktails schlürfen oder einen
Burger essen.
Die WMC ist ein US-Pendant zur deutschen POPKOMM nur stärker auf elektronische
Musik konzentriert und sehr UK-lastig (die Kolonialmacht lässt sich auch
hier nicht verleugnen). Außerdem gibt es auf der WMC nicht so viele Messestände
wie auf der POPKOMM. Lediglich 20-30 Aussteller, meistens aus dem Bereich Manufacturing/Services,
stellen dort aus. Die großen A&Rs amerikanischer Plattenmultis trifft
man dort nur durch Zufall. Sie sind da, hängen aber nicht wie bei der POPKOMM
total verstrahlt an Messeständen herum. Nein, auf der WMC hängen sie
lieber verstrahlt am Pool/Strand herum :freak:
Während des WMC-Zeitraumes finden hunderte Parties (dieses Mal 600!) und
Festivals statt. Hauptsächlich Techno/Trance/House, aber auch viel Breaks,
D&B und Miami Bass ist dort zu hören.
Um einen Eindruck des Partyangebotes zu bekommen, einfach mal auf die offizielle
WMC Seite gehen
und unter "the list" die Party-Liste durchklicken. Da fällt einem
eigentlich schon nichts mehr ein.
LTJ Bukem spielt dort in der Regel jeden Tag. Ebenso Grooverider, Fresh, Fabio
und SS. Jackal & Hyde sind ebenso anzutreffen wie DJ Icey, Krafty Kuts oder
Freq Nasty. Radio One sendet jedes Jahr einen "Essential Mix" vom Nikki
Beach in Miami mit DJs wie Pete Tong, James Zabiela, Deep Dish, John Digweed,
Sasha uvm.
Es gibt immer auch einige HipHop Highlights. Dieses Jahr waren es z.B. Mos Def,
Xzibit und De La Soul, die in Miami Shows spielten.
Vor 2 Jahren gab es einen Mega-Ragga-Dance mit Sean Paul, Beenie Man, Bountykiller,
Elephant Man und Vybez Kartel.
Tagebuch WMC 2005 (22.-29.03.2005)
Anreise:
Vorab, die Anreise nach Amerika wird meistens durch die langwierige Prozedur bei
der „Immigration“ getrübt. Es kann bis zu 4 Std. dauern, bis
man diesen Vorgang hinter sich gebracht hat. Seit den Terroranschlägen in
den USA muss jeder Einreisende Fingerabdrücke beider Zeigefinder sowie eine
Photo hinterlassen. Desweiteren wird man regelrecht interviewed. Es werden Fragen
zum Aufenthalt gestellt: wie oft man schon in den USA war, wann man das letzte
Mal in den USA war (das gleicht er mit seinen Daten ab, ob der Trip privaten,
Urlaubs- oder Geschäftsreisezwecken dient sowie zu den Geldmitteln, die man
ins Land einführt (Bargeld, Schecks, Kreditkarten etc.). Diese werden von
einem Immigration Officer vorgenommen. Das sind Patrioten und sie schwören
auf Dienstordnungen. Also immer nett sein, nicht verkrampft stehen. Sondern die
Officer höflich mit „Good Afternoon, Sir“ oder „Good Morning,
Mam“ ansprechen und immer bedanken.
Das WMC Tagebuch 2005
Der Anflug am 22.03. erfolgte dieses Mal über die Charterairline LTU von
Düsseldorf (Ticket für den Zug zum Flug ist dort bereits inbegriffen)
mit Zwischenstopp in Fort Myers an der Westküste Floridas. Dort mussten alle
aussteigen, durch die Immigration gehen und danach wieder in die gleiche Maschine
boarden. Die Immigration-Prozedur hat „nur“ 45 Minuten gedauert, da
der Flughafen in Fort Myers weniger stark frequentiert ist als Miami International
Airport. Dort sind wir beim letzten Mal über 3 Std. angestanden, da 6 oder
7 Linienflüge gleichzeitig ankamen und alle durch die gleichen Immigration-Gänge
mussten. Das war dieses Mal wirklich entspannter.
Abends um 18.00 Uhr Ortszeit in Miami angekommen, habe ich nach Abholung des Gepäcks
ein Taxi gesucht. Der Preis beträgt zwischen 25 und 35 $US vom Flughafen
zu Miami/South Beach. Das hängt von der jeweiligen Zone ab, in der das Hotel
liegt. (Wichtig: sucht euch andere Leute, die auch zum South Beach / Miami Beach
müssen. Manchmal kann man sich ein Taxi und Kosten teilen) und bin in meinem
Hotel eingecheckt, das ich 3 Monate vorher über das Internet gebucht hatte.
Alles hat geklappt, auch mein Paket mit den Frisbees und Promo-CDs, das ich vorab
an das Hotel geschickt hatte, war da. Es kamen danach auch schon die ersten Anrufe
mit der Frage, ob ich abends auf die im Vorfeld hoch gelobte Party „Tremors“
mitkomme. Doch nach fast 18 Std. auf den Beinen wollte ich einfach nur etwas essen,
chillen und viel schlafen.
Am nächsten Tag ging ich vormittags ins Wyndham Resort, um meine Conference
Registration zu erledigen und meine Conference Badge zu bekommen. Denn die Badge
ist schließlich der Türöffner zu fast jedem Hotel oder Club, der
offizielle WMC Parties durchführt. Danach bin ich die Collins Ave. (die Parallelstraße
zum Miami Beach) hoch gelaufen, weil ich die kolumbianische Juice Bar wiederfinden
wollte, in der wir die letzten Male immer frische Säfte, Smoothies und Obstsalate
geschlemmt hatten.
Die Bar habe ich nach fast 40 Blocks gefunden, sie sah nur leider etwas anders
aus und der Besitzer hatte gewechselt. Ich habe erst einmal literweise Säfte
getrunken und bin mit den beiden Kolumbianern, die dort gearbeitet haben, ins
Gespräch gekommen. Wie sich herausstellte, wohnt der eine in Brüssel
und beide sind leidenschaftliche Trance-Freaks. Ein Phänomen, das ich nie
für möglich gehalten hätte und das man in Miami vermehrt beobachten
konnte: Latinos, die auf Euro-Trance abfahren. Wo gibt es denn so was? In Europa
hören die Latinos nur Salsa und Merengue sowie R&B und interessieren
sich nicht die Bohne für Techno und Trance. Aber so unterschiedlich sind
die Kulturen auf unterschiedlichen Kontinenten. Wir haben also über Tiesto,
Paul van Dyk, Oakenfold, Sasha etc. philosophiert. Nach einer Stunde fuhr ich
mit dem Bus zurück zum Hotel.
Am Nachmittag bin ich nach South Beach, da ich ein neues Ladekabel für mein
G4 Powerbook finden musste. Mein eigenes ist am Tag zuvor im Hotel beim Schauen
einer DVD durchgebrannt :eek: Wahrscheinlich durch Überspannung im Hotelstromkreis
verursacht. Ich hätte kotzen können. Bei Radioshack hatte ich einen
Apple-Freak, der mir auch gleich weitergeholfen hatte. Ein Adapterkabel-Ladeset
für über hundert versch. Laptop-Typen kostete mich 130 $US.
Danach habe ich gemütlich etwas gefuttert und bin am Strand entlang marschiert.
Abends wollte ich auf eine Party, hatte aber Probleme mit dem Magen. Also blieb
ich vorsichtshalber im Hotel.
Am 24.03. wollte ich schon früh auf die Conference, um Kontakte zu knüpfen
und Promos zu verteilen. Aber mein Magen machte mir wieder einen Strich durch
die Rechnung. Die Erkenntnis daraus war, dass mir wohl irgendwo Eiswürfel
serviert wurden, die aus problematischem Trinkwasser hergestellt wurden. Man weiß
ja, bei Reisen in die Dritte Welt muss man vorsichtig sein und sollte Eiswürfel
auf jeden Fall meiden. Das gilt im Übrigen auch für Teile der USA. Also
war ich kurz auf der Conference und habe ein paar Leute getroffen.
Abends ging ich wieder ins Wyndham Resort, um den „International Dance Music
Awards“ beizuwohnen. Die IDMA werden traditionell im Rahmen der WMC ausgetragen
am Pool des Hotels ausgetragen. Schwerpunkte sind hier Techno, Trance, Dance,
House, R&B/HipHop.
Awards gingen u.a. an Tiesto, Armin Van Buuren, Usher, Pete Tong, Roger Sanchez,
Eric Prydz, Positiva Rec., Chemical Brothers, Radio 1 Essential Mix uvm. Verliehen
wurden die Preise u.a. von DJ Craze, Kelly Osbourne, Juliette Lewis, Macy Gray,
Reid Speed, Rabbit In The Moon, Junkie XL uvm..Live-Gigs gab es u.a. von den aktuellen
DMC-Champions „Birdie Nam Nam“ sowie von den Brazilian Girls (von
4 Personen war nur eine weiblich), Lea Lorien, Plummet uvm.
Gegen 23.00 Uhr war ich wieder in meinem Hotel und habe gemütlich eine DVD
geschaut. Was passt besser zu Miami als „Scarface“? (Am South Beach
gab es sogar T-Shirts zu kaufen mit einem Photo Tony Montana’s sowie dem
Spruch „I burrie those cockroaches“ :freak: )
Am 25.03. war vormittags die Conference angesagt. Dort habe ich Workshops besucht,
zum Thema „Vertragsverhandlungen“ und „Business Modelle im digiteln
Zeitalter“ Am Pool war eine ganztägige Chicago Session angesagt. Es
spielten u.a. die Chicago Legenden Steve Silk Hurley, Farley Jackmaster Funk,
Paul Johnson, DJ Pierre, Jesse Saunders.
Am Nachmittag war die „Floatin’-Yachtparty“ angesagt. Gegen
16.30 ging es von Bayfront mit ca. 400 Pers. Auf einen cruise an der Ostküste
Miami’s entlang. Auf dem Unterdeck lief HipHop/Funk, auf dem Mitteldeck
D&B mit SS, Grooverider und Fabio und auf dem Oberdeck chilliges House mit
lokalen US DJs wie Andy Caldwell uvm. Die Drinks und das Obst-Snack-Buffet waren
im Preis von 60 $US inbegriffen.
Nach 2-3 Drinks habe ich mit Rider und Fabio mal wieder über die „guten
alten Zeiten“ gesprochen. Dabei haben wir festgestellt, dass es schon über
10 Jahre her ist, seit die beiden das erste Mal bei uns im Vibration Club gespielt
haben. Nostalgie war angesagt. Kurze Pause, um in uns zu gehen…
Auf dem Oberdeck haben wir gemütlich gesessen und zu den Housebeats gegroovt.
Als zwischenzeitlich ein Delphin unsere Route kreuzte, war große Aufregung
angesagt. Nach dem Yachtcruise in den Sonnenuntergang ging es dann auch wieder
auf den Weg zurück.
Gegen 21.00 Uhr waren wir wieder im Yachthafen. Einige sind gleich weiter auf
Fresh’s Breakbeat Kaos Party und haben dort weitergefeiert. Auf dem Weg
zu meinem Hotel bin ich noch kurz zum Nikki Beach, dort lief die Radio 1 Essential
Mix Party mit Live-Übertragung gerade auf Hochtouren. Desyn Masiello, Deep
Dish, Pete Tong und Sander Kleinenberg waren auf dem Time Table angesagt. Ich
durfte noch dem geilen Set von Desyn Masiello beiwohnen und habe mich gegen 1.00
Uhr ins Hotel verabschiedet.
Am Samstagvormittag habe ich auf der Conference weitere Workshops besucht und
noch ein paar interessante Leute getroffen. U.a. durfte ich mit dem Manager von
BT, Moby, Sasha, Oakenfold sowie den US-Anwälten von Moby und Crystal Method
und dem Mann, der Beenie Man in den USA groß gemacht hat ein interessantes
Gespräch führen, das mehr als verdeutlichte, wie hart in den USA der
Kampf im Music Biz ausgetragen wird.
Am Nachmittag ging es auf das lang ersehnte ULTRAFEST. Wie jedes Jahr waren wieder
35.000 Leute da. Auf der Hauptbühne liefen wieder die Trance Gurus Oakenfold,
Tiesto, Paul Van Dyk sowie Ferry Corsten und Junkie XL.
Auf der Live-Bühne spielte Sander Kleinenberg gerade ein Monsterfunk-Set,
während die Roadies die Bühne für die Moby Live-Show vorbereiteten.
Wir liefen noch über die anderen Floors, da ich auf dem Breaks-Floor unbedingt
noch Dynamix II vs. Jackal & Hyde sowie DJ Icey hören wollte. Gegen 20.30
Uhr fing Moby an und die Live-Show war super. Er hat viele der alten Breakbeat-Piano-Tunes
gespielt, sowie einige Hits und 2 Tracks vom neuen Album. Nostalgie war wieder
einmal angesagt. Bei „GO“ und „Next is the E“ wurden die
Augen kurz feucht, danach ging es aber wieder :D
Danach ging es noch mal auf den Breaks-Floor, wo gerade Freq Nasty den Punk rausließ.
Auf dem D&B Floor durften wir noch einen 4-Mann-Showcase aus Goldie, Craze,
Adam F und Photek hören. Zum Abschluss, fast schon Tradition, bin ich zum
Amphitheater, wo Tiesto gerade den Wechsel zu Paul Van Dyk vorbereitete.
Gegen 23.30 Uhr ging es auf den Weg zurück. Alleine die Suche nach einem
Taxi hat 1 Std. gedauert, da alle Menschen das Festival verließen und gleichzeitig
ein Basketball-Spiel in der anliegenden American Airlines Arena zu Ende war.
Im Hotel angekommen hat sich der Magen wieder gemeldet, da ich auf dem ULTRA wohl
einen verdorbenen Hot Dog gegessen hatte. Mir war kotzübel.
Den Sonntag habe ich im Bett verbracht, weil es mir so dreckig ging.
Am Montavormittag habe ich die Morgensonne am Miami Beach genossen, über
Mittag bin ich zum shoppen zum South Beach, am Nachmittag habe ich wieder am Strand
gechillt.
Am Dienstag bin ich gegen 6.00 Uhr aufgestanden und gleich zum Strand, um noch
einmal den Sonnenaufgang über dem Atlantik zu genießen. Das ist in
jedem Trip – egal ob Urlaub oder Businesstrip - ein Ritual bei mir, wobei
ich in mich gehe und philosophierend in der frühen Sonne liege, dabei mein
Tagebuch und mein Ideenbuch aktualisiere und gelegentlich die Augen schließe,
während mein ipod chilligen Housesets oder spacigen Breakssets zur Hochform
aufläuft :D
Gegen 12.00 Uhr ging es zurück ins Hotel, da ich bis 14.00 Uhr das Zimmer
verlassen musste. Um 16.00 Uhr war ich schon auf dem Weg zum Flughafen. Der Flug
um 18.30 Uhr war pünktlich. Nach 8 Std. Flug, 1,5 Std. extrem verkrumpeltem
Schlaf und 2 schrägen Lachfilmen (New York Taxi und Dodgeball) kam ich in
Düsseldorf wieder an und eine turbulente Woche war somit zu Ende.
Fazit WMC 2005
Die Winter Music Conference ist für jeden ein Muss, der sich ernsthaft für
die Mechanismen der Musikindustrie interessiert und auf internationale Kontakte
in der Branche aus ist. Durch die Vielzahl der angebotenen Workshops in allen
Bereichen des Music Biz, wie Producing, DJing, Vertragsverhandlungen, Software,
Hardware etc.
Wer außerdem gerne feiern geht (zur WMC sind in einer Woche ca. 400 Parties
aller elektronischer Sparten) und dazu noch die süßen Seiten der karibischen
Einflüsse (Wetter, Meer, Strand, Leute, Way Of Life etc.) genießen
will, der ist im März in Miami gut aufgehoben. Durch die Registrierung als
Conference Delegate bekommt man ein Conference Badge, also einen Plastikausweis,
die auf die wichigsten Parties Ermäßigungen und zu vielen Parties (u.a.
ULTRA MUSIC FESTIVAL, INTERNATIONAL DANCE MUSIC AWARDS) freien Eintritt gewährt.
Tipps:
Wie in jedem Jahr gilt: früh buchen! Das gilt sowohl für die Flüge
als auch für Hotel und Conference Registrierung.
Durch die „early registration“ bekommt man die Conference Badge für
190 $USD.
Wer sich im Oktober unter wintermusicconference.com schon nach dem nächsten
WMC Date erkundigt, der sollte ausreichend gerüstet sein. Im November sollte
man sich für die Conference registrieren (Achtung, es gibt mehrere Registrierungsphasen,
die den Registrierungspreis teurer machen, je näher das Datum rückt),
im Dezember die Flüge und Hotels buchen. Der Conference-Monat März ist
in Florida „high season“ also Hauptreisezeit, daher kann es bei zu
später Buchung teuer werden.
Ideal: Im Oktober schon die Kumpels/Kumpelinen zusammentrommeln und versuchen
in Gruppe nach Miami zu reisen. Aus Erfahrung weß ich, wie schwierig das
ist, aber vielleicht gibt es ja Leute unter euch, bei denen solche Planungen noch
möglich sind ;)
Flüge gibt es unter: www.opodo.de
(Der Klassiker mit dem größten Angebot) www.ltu.de
(Chartergesellschaft, Florida im Sommerflugplan) www.ba.com
(Manchmal ist die Direktbuchung günstiger als auf Opodo) www.expedia.com
(Manchmal auch hier günstige Angebote) www.condor.de
(Chartergesellschaft, manchmal zu teuer) www.travelchannel.de
(Hier gibt es Linienflüge, Last Minute Flüge und Hotels)